und plötzlich ist es vorbei…

1 05 2008

gestern habe ich etwas zugleich interessantes, aber auch erschreckendes erfahren. einige kennen bestimmt das institut “cern”. dan browns “illuminati” beginnt in diesem schweizer forschungszentrum. kurz gesagt: cern ist eine forschungseinrichtung die vorallem für teilchenbeschleunigung bekannt ist. für alle die mehr über cern wissen wollen: cern-artikel in wikipedia

nun, gestern habe ich erfahren, dass eben dieses forschungsinstitut cern verklagt wird. warum wird eine einrichtung die forscht verklagt?

  • cern forscht an erneuerbaren energieformen wie kernenergie, also auch an kernfusion die eine alternative zur herkömmlichen kernspaltung sein könnte
  • cern hat unter anderem auch das word wide web entwickelt und nicht wie noch immer oft behauptet wird das us-militär. hier nähere infos dazu: www-artikel in wikipedia und ein artikel zu geschichte des www

cern wird von walter wagner und luis sancho verklagt, weil diese befürchten, dass durch die inbetriebnahme eines neuen teilchenbeschleunigers unsere welt von einem augenblick auf den nächsten vernichtet werden könnte. konrekt geht es hierbei um die eventuelle erzeugung von schwarzen löchern. diese könnten in sekundenbruchteilen das gesamte leben auf der erde und dadurch in weiterer folge auch andere planeten unseres sonnensystems verschlingen. was dann mit uns geschieht weiß kein forscher so recht. es gibt diverse theorien dazu, als gesichert kann jedoch keine von ihnen bezeichnet werden.

wikipedia

allein die vorstellung, dass es plötzlich vorbei sein könnte ist, zumindest ein wenig, beunruhigend. auch wenn cern versichert:

“es besteht kein risiko, dass der lgc das universum zerstören wird”, sagt james gillies, der pressechef des cern, gegenüber swissinfo.”es gibt einige physiker, die befürchten, dass beim den kollisionen im teilchenbeschleuniger lhc mikroskopische schwarze löcher entstehen könnten”, schreibt das cern in einer erklärung auf seiner website. (swissinfo ch, vom 4.april 2008 )

ich habe keine ahnung wie groß die chance ist, dass ein schwarzes loch bei der kollision von beschleunigten teilchen auftritt. ich finde die theorie, die ich gestern gehört habe jedoch sehr interessant: jedes schwarze loch, welches in unserem universum existiert ist entstanden weil hochentwickelte zivilisationen diese aufgrund von forschunsarbeiten gewollt oder ungewollt erzeugt haben.

was wir tun können? nicht viel. wir können nur darauf hoffen, dass jeder wissenschaftler genug verantwortung übernimmt, besser gesagt genug verantwortung für die gesamte menschheit, und 2x überlegt was getan wird und ob sich das risiko lohnt.

außerdem können wir uns darauf besinnen unser leben so zu leben, dass es sich lohnt und uns nicht über jede kleinigkeit zu ärgern.

“lebe jeden tag, als sei es dein letzter” – sagt auch schon ein gutes zitat.





nützliche und interessante links

27 04 2008

auf der rechten seite meines blogs habe ich schon nützliche und interessante links und blogs eingetragen die mir schon oft gute dienste erwiesen haben.

ich werde diese liste immer wieder aktualisieren und neue links sowie blogs hinzufügen – vorbeischauen lohnt sich also!

  • design desktophintergründe: desktopograhy
    dies ist eine sammlung an verschiedenen desinger desktophintergründen. jedes jahr wird eine exhibition veranstaltet (die nächste findet im mai 2008 statt) und die besten hintergründe sind zum download angeboten.
  • werbe blog
    hier habe ich ein blog von tom fishburne hinzugefügt. dort findet ihr immer wieder neue beiträge zu den themen werbung und marketing, die durch witzige cartoons begleitet werden – also für alle werbeinteressierte ist hier sicher einiges dabei.

das nächste update folgt schon bald…





neues ist schlecht

26 04 2008

wer versucht neue wege zu gehen wird meist schief angesehen! daher gehe ich davon aus, dass in unserer heutigen gesellschaft neues schlecht ist.
doch wenn du immer nur das tut was du bereits kannst, dann bleibst du auch immer nur wer du bist – sagt auch schon ein schönes sprichwort.

wenn also das entdecken von neuen horizonten die beste möglichkeit ist sich selbst zu verbessern, warum tun dies viele nicht?

meiner meinung nach liegt der ursprung davon in unserem heutigen bildungssystem. zumeist ist es von lehrenden genau vorgegeben was, wie und bis wann zu tun ist -> lernende gehen daher (in gewisser weise berechtigt) davon aus, dass sie sich an diese vorgaben halten müssen. genau hier liegt nun jedoch schon der erste fehler, denn wenn wir nichts neues ausprobieren – nicht offen für neue horizonte sind, dann werden wir uns nicht weiterentwickeln.

unsere lehrende haben, für gewöhnlich, auch nicht die wahrheit gepachtet, sie können uns daher nicht stets neue wege aufzeigen und uns in neue richtungen arbeiten lassen – nur wenn lehrende und lernende in eine offene diskussion eintreten, ist eine horizonterweiterung möglich. es muss also von beiden seiten ein einverständnis hierzu vorhanden sein.

wenn wir lernende uns stets akribisch an die vorgaben die uns gegeben wurden, dann bekommen wir zwar eine gute beurteilung, dass heißt aber noch lange nicht, dass wir uns in diesem bereich “sehr gut” auskennen.

nach meinen beobachtungen werden neue wege, die wir beschreiten von unseren lehrenden positiv gesehen, denn so sehen sie, dass wir uns ausführlich mit einem thema beschäftigt haben. natürlich sind hier gewisse risiken, denn etwas noch nicht getestetes kann gelingen und ein erfolg werden der mir und anderen hilft – oder aber fehlschlagen und mir zeigen, dass ich in diese richtung nicht arbeiten kann. doch selbst wenn wir fehlschläge hinnehmen müssen, so können wir meiner ansicht nach, doch aus ebendiesen lernen.
mit bisher gelernten schemata aufgaben zu erledigen ist meist nicht schwer – sich jedoch etwas neues einfallen zu lassen – eine gute frage zu stellen – oft sehr.

warum also sehen das nicht viele so? warum probieren nicht viele etwas neues aus? warum riskieren nicht viele einen blick über den tellerrand und versuchen ihren horizont zu erweitern?

der grund ist einfach und liegt wiederum in unserem heutigen bildungssystem – hier wird uns tagtäglich gelehrt, das wir uns an bestehendes halten. wer brav ist und den mund nicht zu weit aufmacht, bekommt auch eine gute note. von der volkschule an wird uns dieses schema beigebracht. “nur keine kritik äußern, sonst riskieren wir eine schlechte note.

  • normalerweise läuft es so ab: “alte” lehrende teilen den lernenden die aufgabe detailliert mit, die bis zu einem fixen datum nach gelernten schemata zu erledigen ist. die lernenden tun dies und werden dafür benotet.
    -> hier hinterfragt niemand. das system ist in sich geschlossen und nach fertigstellung der aufgabe auch abgeschlossen.
  • richtiger wäre es meiner meinung nach, wenn die “engagierten” lehrenden den lernenden mehr freistellen wie, womit und bis wann sie sich mit einer aufgabe beschäftigen wollen.
    -> jedEr kann sich nun mit der aufgabe individuell beschäftigen und hat die freiheit neues auszuprobieren – es gibt ja keine fixen vorgaben sondern einen ungefähren rahmen.

doch was passiert nun in diesem fall? wir sollten meinen dieses vorgehen schafft offenheit und interessiert mehr! dem ist jedoch nicht so!

ich habe bereits die erfahrung gemacht: die lernenden verstehen diese neuen rahmenbedingungen nicht (oder wollen nicht, denn das würde eine auseinandersetzung mit der thematik voraussetzen) und bitten (!) um genauere und fixe angaben – sie wollen eingeschränkt werden und beschweren sich über die neuen horizonte die eröffnet werden könnten. sie verstehen die sichtweiesen der “engagierten” lehrenden nicht und lehnen sich auf, reagieren mit ablehnung auf genau das worauf diese hinauswollen – selbstständigkeit und die möglichkeit neue wege zu gehen.

in extremfällen können beschwerden zum ausschluss der “engagierten” lehrenden führen, sodass diese von der ausbildung abgezogen werden – das system der eintönigkeit, der einschränkungen hat gesiegt, weil die lernenden es so wollten – jetzt muss niemand mehr denken, was für ein glück für alle beteiligten!

im fall, dass einige lernende die ansichten der “engagierten” lehrenden entdecken oder versuchen zu verstehen und den schritt zur horizonterweiterung wagen werden diese meist von kollegen mit schiefem blick angesehen. “warum rebelliert sie/er denn jetzt gegen das bestehende (=alte)?” sie verstehen oft nicht den nutzen des hinterfragens und wollen lieber auf der sicheren (=alten) seite stehen.

ich bin daher der meinung, dass unser bildungssystem sollte für horizonterweiterung stehen muss diese fördern – denn nur so können wir alle uns verbessern.